Umbau und Anlagenerweiterung
Vorhandene Leitungswege und technische Komponenten werden räumlich nachvollziehbar, bevor neue Einbauten geplant werden.
Technischen Bestand räumlich dokumentieren
Wir modellieren sichtbare Gebäudetechnik und technische Anlagen aus registrierten Punktwolken als strukturierten Revit-Bestand – für Umbau, Koordination und nachvollziehbare Dokumentation.
Kurz erklärt
MEP steht für Mechanical, Electrical and Plumbing und entspricht im deutschen Projektumfeld weitgehend der technischen Gebäudeausrüstung. Bei der Bestandsmodellierung werden sichtbare Leitungen, Kanäle, Trassen und technische Komponenten anhand einer registrierten Punktwolke in Revit nachgebildet.
Anwendungsfälle
Vorhandene Leitungswege und technische Komponenten werden räumlich nachvollziehbar, bevor neue Einbauten geplant werden.
Das Bestandsmodell unterstützt TGA-Fachplaner dabei, verfügbare Räume, Höhen und Schnittstellen zu Architektur und Anlagenbau zu beurteilen.
Modellierte Bestandskomponenten können mit neuen Fachmodellen zusammengeführt werden, um räumliche Konflikte frühzeitig zu untersuchen.
Ein strukturierter Modellstand schafft eine einheitliche Grundlage für Bestandsunterlagen, Abstimmungen und spätere Aktualisierungen.
Modellierbare Komponenten
Der tatsächliche Umfang richtet sich nach Sichtbarkeit, Punktwolkendichte, Verwendungszweck und vereinbarter Mindestgröße. Nicht jedes sichtbare Detail ist für die spätere Planung relevant.
Gerade Verläufe, Bögen, Abzweige und ausgewählte Armaturen für Heizung, Kälte, Sanitär oder weitere vereinbarte Medien.
Rechteckige und runde Kanäle, Formteile, Auslässe und sichtbare Geräte im beauftragten Modellbereich.
Kabeltrassen, sichtbare Leitungswege und ausgewählte technische Einbauten, soweit Datengrundlage und Projektstandard dies zulassen.
Erkennbare Maschinen, Aggregate, Behälter und technische Komponenten als abgestimmte Revit-Objekte oder vereinfachte Geometrien.
Abbildung nur, wenn sie für den Anwendungsfall erforderlich, in der Punktwolke unterscheidbar und im Modellstandard definiert ist.
Parameter und Systemzuordnungen werden übernommen, wenn belastbare Informationen bereitgestellt und eindeutige Regeln vereinbart sind.
Datengrundlage und Lieferstand
In Technikzentralen und Industrieanlagen verdecken sich Bauteile häufig gegenseitig. Deshalb definieren wir, welche Komponenten sicher erkennbar sind und wie mit nicht sichtbaren Verläufen umgegangen wird.
Projektablauf
Wir definieren Räume, Gewerke, Bauteile, Mindestgrößen, Systeminformationen und geplante Verwendung.
Punktwolke, Sichtbarkeit, Abdeckung, Fotos und technische Unterlagen werden auf Modellierbarkeit geprüft.
Die vereinbarten Komponenten werden in Revit nach den festgelegten Kategorien und Regeln aufgebaut.
Wir kontrollieren Verlauf, Struktur und Vollständigkeit und kennzeichnen Annahmen sowie offene Bereiche.
Qualität im technischen Bestand
Eine Punktwolke zeigt nur Oberflächen, die vom Scanner erfasst wurden. Gute MEP-Modellierung unterscheidet deshalb zwischen sichtbarem Bestand, fachlich vereinfachter Geometrie und nicht eindeutig bestimmbaren Verläufen.
Ihre Vorteile
Referenzprojekte
Referenz · 2025
Für einen Stromerzeuger entstand ein Revit-Bestandsmodell einer rund 250 m² großen Technikhalle mit Architektur und MEP in LOD 300.
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Referenz · 2025
Referenzprojekt: rund 6.000 m² große Industriehalle mit drei Ebenen, Zwischenebenen, Architektur und MEP in Revit LOD 300.
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Referenz · 2025
Revit-MEP-Modell einer rund 360 m² großen technischen Anlage in Bayern als Grundlage für eine Anlagenerweiterung.
Projekt ansehen →Häufige Fragen
3DBIM modelliert sichtbare technische Bestandskomponenten wie Rohrleitungen, Lüftungskanäle, Kabeltrassen und technische Ausrüstung in Revit. Der genaue Bauteilumfang wird projektbezogen festgelegt.
Nein. Die Leistung bildet vorhandene technische Anlagen anhand der bereitgestellten Daten ab. Dimensionierung, Auslegung und fachplanerische Freigaben verbleiben beim beauftragten TGA-Fachplaner, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist.
Benötigt wird eine ausreichend dichte und registrierte Punktwolke. Fotodokumentation, Bestandsunterlagen, Anlagenlisten und Vorgaben zur Systemzuordnung erleichtern die fachlich nachvollziehbare Modellierung.
Nicht sichtbare Verläufe werden nicht ohne Abstimmung als gesicherter Bestand dargestellt. Offene Bereiche, Annahmen und vereinfachte Verläufe werden gekennzeichnet oder in der Übergabedokumentation festgehalten.
Detaillierung, kleinster zu modellierender Durchmesser, Formteilumfang, Dämmung, Bauteileigenschaften und Systemzuordnung werden nach Verwendungszweck und Datenqualität vereinbart.
Typische Anwendungen sind Umbau- und Erweiterungsplanung, räumliche Koordination, Kollisionsprüfung, Bestandsdokumentation und die Vorbereitung weiterführender TGA-Planung.
Projektanfrage
Nennen Sie uns Objekt, Modellbereich, Punktwolkenformat, relevante Gewerke, Revit-Version, gewünschten Detailgrad und Terminrahmen. Wir prüfen die Datengrundlage und grenzen die Modellierungsleistung ab.
Direkt per E-Mail: sales@3dbim-solutions.com
3DBIM ist ein Geschäftsbereich der 3DScan Solutions GmbH.